Veranstaltungen

Die ZEITzeigen veranstalten seit vielen Jahren Events zur älteren und neueren Geschichte unserer Region – eine Gelegenheit für uns alle, uns mit der Vergangenheit, aus der unsere Kultur hervorgeht und auf der wir unser Leben aufbauen, etwas vertrauter zu machen. – Hier ein Überblick : eine Vorschau auf 2020 und ein Rückblick auf die wichtigsten Veranstaltungen der letzten Jahre:

2020: MAI und JUNI-Termine derzeit leider abgesagt. – Nach Klärung der Lage finden Sie hier – hoffentlich – optimistischere Informationen.

2018: Menschen hinterlassen Spuren – die Spuren des Lebens reichen in unserer Region bis weit vor die Römerzeit zurück. Unsere Ausstellung und Lesestoff dazu.

2016: Schlossgeschichten – Burgen und Schlösser unserer Region – besonders Schloss Totzenbach – im Laufe unserer regionalen Geschichte.- Unsere Ausstellung und Lesestoff dazu.

2014: Weltkrieg im Dorf – Leben, Familien und persönliche Schicksale in einer schlimmen Zeit. – Unsere Ausstellung und Lesestoff dazu.

GEPLANT 2020 / vorläufig abgesagt:

„Schnitzkunst zwischen Böheimkirchen und Chelsea – Helmut Bliberger (1942 – 2017)“

ACHTUNGAbsage

Wir haben uns entschlossen, die angekündigten MAI- und JUNITermine in der gegebenen Lage mit Bedauern abzusagen. Sobald sich die Situation ausreichend geklärt hat, gibt es hier neue Informationen – wir hoffen auf eine Durchführung im Herbst.

Der neu gegründete Verein „ZEITzeigen“, im Rahmen der „Freunde Totzenbachs“ als Sektion schon viele Jahre tätig, musste die für Mai/Juni geplante Werkschau für Helmut Bliberger leider zunächst absagen. Trotz des leghaften Echos auf unsere Aufrufe, sich als Besitzer eines „Blibergers“ bei uns zu melden (siehe „… das NEUESTE„) sehen wir die Virus-Situation als Chance, noch mehr „Blibergers“ zu erfassen, und bitten bei der Suche nach weiteren  Werken Helmut Blibergers um Ihre Unterstützung.

Der im Herbst 2017 verstorbene Künstler hat sich besonders durch seine vielfältigen Schnitzarbeiten in unserer Region einen Namen gemacht. Wenig bekannt ist, dass er nach seiner Tischlerlehre in Furth bei Böheimkrichen eine Kunst– und Bildhauerschule in London besuchte und anschließend einige Jahre  künstlerisch in England tätig war. So soll er unter anderem auch den Thronsessel von Wilhelm dem Eroberer im gleichnamigen Metro-Goldwyn-Mayer Film in Handarbeit verfertigt haben. Mitte der 70er Jahre kehrte er in sein Elternhaus nach Böheimkirchen zurück. Neben seiner Lehrtätigkeit in St. Pölten und Eisenstadt  fertigte er eine große Zahl an Schnitzarbeiten für private und öffentliche Auftraggeber an.

Leider gibt es im Rahmen seines Nachlasses so gut wie keine schriftlichen Aufzeichnungen über sein reichhaltiges und weit gespanntes Schaffen. Viele Familien in unserer Region haben einen „Bliberger“ zu Hause! Geben Sie uns wie schon sehr viele andere Mitbürger Ihre Besitztümer bekannt und helfen Sie uns, einen möglichst umfassenden Überblick über das Schaffen Helmut Blibergers einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen. Elfriede Strasser als Kontaktperson in Kirchstetten (0664 4780159) und Ingrid Posch (0664 4436573) in Böheimkirchen freuen sich auf Ihren Anruf.  ZEITzeigen bedankt sich schon jetzt für Ihre Mitarbeit.

Menschen hinterlassen Spuren (2018)

Unsere Region ist uraltes Siedlungsgebiet – die Römer waren viel später da als die ersten Siedler! – In unserer Präsentation haben wir in kleinem Rahmen gezeigt, wie Menschen in unserer Heimat vor langer Zeit lebten, ankamen, ihr Leben aufbauten und gestalteten, und auch wieder fortzogen – auch von Not und Krieg getrieben. Unsere Ausstellung zeigte besonders die Spuren, die sich heute nur mehr aus archäologischen Funden erschließen lassen – aber doch Rückschlüsse auf Lebensart und Kultur unserer Vorfahren zulassen.

… verbunden mit dem Versuch, auch der nächsten Generation davon einen – wenn auch kleinen – Eindruck zu vermitteln. – Und dazu – eine kleine Erfrischung.

„Schlossgeschichten“ (2016)

Für dieses Ereignis zur Geschichte des Totzenbacher und anderer Schlösser aus der Umgebung wurden auf der „Agorá“ (griech. „weiter Platz“) des Schlosses eine Galerie von Schlossbesitzern über die Jahrhunderte mit (zum Schmunzeln anregenden) Porträts, kurzen Selbst-Darstellungen (Ich-Form), und ihren Geschlechterflaggen errichtet. Der neu gestaltete Platz wurde auch für kulturelle Darbietungen genutzt. – Auch die Kinder kamen bei den „Schlossgeschichten“ nicht zu kurz.

Im Ausstellungsraum im Schlosskeller fand sich auch das eine oder andere besondere Stück ….. hier ein eigens für unsere Ausstellung angefertigtes Dorfmodell (Totzenbach ca. 1750) und eine echte Lutherbibel.

Wir möchten unseren Mitbürgern die Geschichte unserer Heimat auf verlässlicher wissenschaftlicher Grundlage mit einer Grundhaltung der Ehrfurcht, menschlichem Verständnis aber auch Humor anbieten…..

……. und dazu braucht´s auch Erfrischungen:

Das attraktiv gestaltete Buch „Schlossgeschichten“, das auf Grund unserer Arbeit entstanden ist, finde(n)/st Sie/Du unter LESESTOFF .

„1914 – Weltkrieg im Dorf“ (2014)

Auch für unsere unmittelbare Heimat brachte der Erste Weltkrieg (1914 -1918) viel Leid und einschneidende Veränderungen für viele unserer Mitbürger – oft auch für die eigene Familie und Nachbarn. – In unserer erlebnisorientierten Darstellung haben wir versucht, ein Bild des Lebens und Leidens in dieser Zeit zu zeichnen. – Neben der Ausstellung im Schlosskeller gab es eine Reihe von Themen, die am Rundweg durch den Schlosspark mit Bildern und Schautafeln angesprochen wurden. – Ein Highlight war dabei das Hafengelände am Ende des Teichs.

Themen-Ausstellung im Schloss Totzenbach (Schlosskeller) …
…. und als Stationen am romantischen Weg um den Schlossteich:

Unter unserer Rubrik „Publikationen“ findest Du / finden Sie unser Buch „Weltkrieg im Dorf“ (Restexemplare).